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Im Jahre 1997 gründeten Denny Hantke und Ramona Fritzsch
ein
neues Rallyeteam. Alles fing auf einem konkurrenzfähigen Renault 5 Turbo an.
Doch wurde dieses kleine Kraftpaket aufgrund ungünstig stehender Bäume, eher nur
als Rarität gesehen.
Danach orientierte man sich mehr auf den 2-takt-rallyesport. Ohne Zweifel, dass
da der Trabant in die engere Wahl fiel. Zur Osterburg-Rallye 1997 waren die zwei
das erste Mal mit einer Rennpappe am Start. Keine Frage, dass Rallyefieber ist
ausgebrochen und somit folgten in den nächsten Jahren weitere Veranstaltungen in
der Kategorie "200" quer durch die ganze Bundesrepublik. Erfahrungen wurden
gesammelt, Höhen und Tiefen zusammen erlebt und neue Leute in der Zeit kennen
gelernt. 2004 wurde unter anderem die Gravelland-Rallye gefahren. Aus zeitlichen
Gründen musste Denny auf seine Co-Pilotin verzichten, daraufhin musste ein
Ersatz-Co her. Die Suche dauerte nicht allzu lange, da es schon zur
Osterburg-Rallye 2003 engere Kontakte zu einem anderen Rallyefahrer gab. Nach
einem Telefonat und der Erledigung des bürokratischen "Schreibkrames" stand man
am 3. April 2004 zusammen am Start der Gravelland-Rallye bei Senftenberg. Die
Besetzung hieß nun D. Hantke / S. Heinze. Nach diesem spontanen und
reibungslosen Auftritt, war man nach der Zieleinfahrt auf den Aushang der
offiziellen Gesamtergebnisse gespannt. Nicht ohne Grund, denn man fand sich von
21 gestarteten Trabi´s auf den 6. Platz wieder! Nach dieser Veranstaltung wurde
das Fahrzeug für die 38. AvD - Rallye Sachsenring vorbereitet. Der Start
erfolgte als Vorrausfahrzeug vor den internationalen Teilnehmern der
Deutschen-Rallye-Meisterschaft. Der Freitag verlief, bis auf eine kleine
Begegnung mit einem Verkehrsschild, reibungslos. Motiviert startete man
samstagfrüh in die ersten Wertungsprüfungen. Doch kurz nach einer
Wasserdurchfahrt, endete der spektakuläre Auftritt. Nach einer Linkskurve, im
ausgedrehten 3. Gang, machte man Bekanntschaft mit einem Brückengeländer.
Korrigierende Maßnahmen wurden sofort eingeleitet, doch der Einschlag mit der
Beifahrerseite gegen einen Baum, war nicht zu vermeiden. Glücklicher Weise
wurden Fahrer und Beifahrerin nicht verletzt. Das Serviceteam wurde zur Unfallstelle
geholt und das Auto wurde vor Ort wieder bedingt fahrtauglich instand gesetzt.
Doch die anschließende Fahrt zum Servicepark in Zwickau, sollte vorerst die
letzte gewesen sein.
Die Begutachtung ergab: Totalschaden auf Wertungsprüfung 11! Nach dieser Rallye
verabschiedete sich Ramona, aus privaten Gründen, vom aktiven Rallyesport.
Jedoch unterstützt sie uns weiterhin tatkräftig bei der Organisation und legt
auch gern noch selber mit Hand beim Schrauben an.
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In darauf folgenden Gesprächen zwischen Denny und Sascha, beschloss man eine neue Karosse zusammen aufzubauen. Mit diesem Projekt wurde Sascha als Stamm-Co in das RALLYE Team - H&F
integriert. Nach längerer Suche eines rallyetauglichen Trabant`s, erfolgte im Juli 2004 der Neuaufbau. Wir sind zuversichtlich, dass nach der Neugestaltung des Teams und des Einsatzfahrzeuges weiterhin gute Ergebnisse folgen.
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